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ANTHOLOGIE DER AUTOREN
Es war einmal ein Literaturforum namens www.webstories.cc. Dort gab und gibt es ein Forum, in dem viele Autoren eine Heimat gefunden haben. Irgendwann kamen sie auf die Idee, man könne aus den vorhandenen Geschichten eine Sammlung von Texten machen und sie in einem Buch heraus bringen.
Alle waren sofort begeistert von der Idee. Man überlegte, welche Geschichten man ins Buch nehmen, wer die Auswahl treffen, und wer sich die Arbeit machen sollte. Und da war auch schon das erste Problem.
Alle wollten ins Buch, aber keiner wollte es in die Hand nehmen.
Also wurde die Idee wieder verworfen.
Bis einige Tage später Marco Frohberger per Mail bei mir anfragte, ob wir das Projekt nicht gemeinsam in Angriff nehmen wollte.
Ich habe natürlich, wie das meine Art ist, sofort zugesagt.
Das war leichtsinnig. Sehr leichtsinnig.
Wir haben die Autoren aufgefordert, uns zu dem von uns beiden ausgesuchten Thema "ANGST" Geschichten zuzuschicken. Weil sich die Mitglieder von Webstories.cc mit dem Einsenden sehr zurückhielten, posteten wir die Ausschreibung auch noch in anderen Foren.
Mir fiel dann ein Titel ein, den wir für die Anthologie verwenden konnten:
ANTHOLOGIE DER AUTOREN
Denn sie war ja von Autoren gemacht und wurde auch von den Autoren bezahlt.
Bei der Verlagssuche verließ ich mich auf Marcos Urteil, der bereits zwei Bücher bei uBooks herausgebracht hatte. Als ANGST dann erschien, erging es uns wie vielen jungen Eltern.
Wir waren einfach nur stolz.
Wer gibt schon freiwillig zu, dass sein Baby eine schiefe Nase hat, oder abstehende Ohren?
Als Angst ausgleliefert wurde, hatten wir bereits beschlossen, mit der ANTHOLOGIE DER AUTOREN weiter zu machen. Durch einen Tipp fand ich Marc Albrecht und seinen Web-Site-Verlag und Uldo Posch, der sich anbot, uns als Sponsor zu unterstützen.
Und als mir Ulrike Renk, die ich in einem Forum kennen gelernt hatte anbot, uns beim Lektorat zu unterstützen, konnte eigentlich nichts mehr schief gehen.
Nach ANGST folgte TERROR.
Die erste Auflage von TERROR war nach wenigen Tagen vergriffen. Und das lag sicher nicht an der Anzahl der Autoren, die im Buch waren, sondern an der Mundpropaganda, die wir im gesamten Web gemacht hatten.
Mitte des Jahres beginnen die ersten richtigen Lesungen mit dem Motto "Deutschland liest in ..." und verschiedenen Autoren aus TERROR und FRIEDEN.
Gegen Herbst des Jahres werden wohl auch Autoren von MÖRDERISCH zu diesen Lesungen im gesamten Bundesgebiet hinzukommen.
Die ANTHOLOGIE DER AUTOREN hatte einen etwas holprigen Start, kam dann aber immer besser in die Gänge.
Und es wird von Kilometer zu Kilometer besser. Wir haben fabelhafte Mitstreiter gefunden, die in dem was sie tun, einen Sinn sehen. Sie wollen AdA nach vorne bringen und davon selbst profitieren.
An dieser Stelle einen Dank an alle unsere Helfer.
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